Dieser Seite über die Abkürzung BD kann einige ungewöhnliche Ausdrücke aus dem Rotlicht-Jargon und der Sprache der BDSM-Szene enthalten. Das liegt daran, dass Internet-Artikel oftmals oftmals von Personen aus der Szene mit dem in der Szene üblichen Jargon geschrieben werden. In diesem Lexikon haben wir versucht, möglichst wenig von diesem Jargon zu übernehmen und in klarem Deutsch zu beschreiben, worum es bei BD-Aktivitäten geht. Der Begriff wird auch B/D geschrieben.
Das nebenstehende Logo bedeutet seit 2026 in unserem Lexikon, dass wir hier eines der Nischenthemen behandeln.
BD steht für Bondage (B) und Disziplin (D), wobei unter Disziplin in der Regel Schläge und andere Körperstrafen verstanden werden. Der Begriff wird nur noch selten verwendet, aber oft erwähnt, weil er im Akronym BDSM enthalten ist.
Die Abkürzung BD wurde in der Blütezeit der BDSM-Aktivitäten bekannt, weil sie Teil des Begriffs „BDSM“ ist. Sie hat allerdings kaum Bedeutung in der Umgangssprache. Das „B“ für Bondage bedeutet sowohl fesseln wie auch gefesselt werden, das „D“ steht für „strenge Disziplin“, worunter in der Regel Körperstrafen und Erniedrigungen aller Art verstanden werden. Die Kombination ergibt sich daraus, dass viele Deliquenten die Schläge gefesselt empfangen wollen, da sie dann einen höheren Lustgewinn davon haben. Bondage (Fesselungen) allein ergeben keine BDSM-Aktvität, vielmehr gehören Fesselspiele heute bereits zum Repertoire vieler jungen Frauen, die Plüschhandschellen im Nachtschrank haben und diese auf ihre Liebhaber anwenden. Die BDSM-Szenerie selbst interessiert sich kaum für solche profanen Spiele, sondern kultiviert ihre Bondagegelüste teils zu Kunstformen, teils aber auch zu fragwürdigen Praktiken, die im Verdacht stehen, die Menschenrechte zu verletzten.