| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Ăśberarbeitung | |
| schmerzlust [2026/06/21 14:57] – [Schmerzlust als Spiel] sehpferd | schmerzlust [2026/09/13 15:52] (aktuell) – [Theorien zur Entstehung] sehpferd |
|---|
| Die Nerven des menschlichen Körpers senden Impulse ans Gehirn, die dort zunächst interpretiert werden müssen, bevor ein Gefühl entsteht. Durch die Interpretation und die Weitergabe an das Gedächtnis können Berührungen, die von einer Person als lustvoll empfunden werden, von einer anderen als Gefahr angesehen wird. Die Umkehrung wäre, dass ein Nervenimpuls, der allgemein als unangenehm oder gar schmerzhaft empfunden wird, von anderen Personen als lustvoll erlebt wird. Berichtet wird auch, dass sich die Empfindung von erotischem Schmerz oder erotischer Lust sich im Lauf des Erwachsenenlebens wandelt. | Die Nerven des menschlichen Körpers senden Impulse ans Gehirn, die dort zunächst interpretiert werden müssen, bevor ein Gefühl entsteht. Durch die Interpretation und die Weitergabe an das Gedächtnis können Berührungen, die von einer Person als lustvoll empfunden werden, von einer anderen als Gefahr angesehen wird. Die Umkehrung wäre, dass ein Nervenimpuls, der allgemein als unangenehm oder gar schmerzhaft empfunden wird, von anderen Personen als lustvoll erlebt wird. Berichtet wird auch, dass sich die Empfindung von erotischem Schmerz oder erotischer Lust sich im Lauf des Erwachsenenlebens wandelt. |
| |
| **Erklärung anhand der Gehirnforschung ** | **Erklärung anhand der Gehirnforschung** |
| |
| Lustschmerz kann entstehen, wenn das menschliche Gehirn die sexuelle Lust und den körperlichen Schmerz (mindestens in bestimmten Situationen) als „zusammengehörig“ ansieht. Verdächtigt wird dabei oft ein Erlebnis in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter, in dem eine Schmerzerfahrung mit einer Lusterfahrung zusammentraf. „Schmerzgeil“ werden allerdings auch Menschen, die niemals solche Erfahrungen machen konnten. Sollte sich dies bestätigen, so kann man vermuten, dass die Neurotransmitter, die beim Schmerz freigesetzt werden, eben auch das Lustzentrum beeinflussen. Die Gehirnforschung hat dafür inzwischen Beweise (2) gefunden. | Lustschmerz kann entstehen, wenn das menschliche Gehirn die sexuelle Lust und den körperlichen Schmerz (mindestens in bestimmten Situationen) als „zusammengehörig“ ansieht. Verdächtigt wird dabei oft ein Erlebnis in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter, in dem eine Schmerzerfahrung mit einer Lusterfahrung zusammentraf. „Schmerzgeil“ werden allerdings auch Menschen, die niemals solche Erfahrungen machen konnten. Sollte sich dies bestätigen, so kann man vermuten, dass die Neurotransmitter, die beim Schmerz freigesetzt werden, eben auch das Lustzentrum beeinflussen. Die Gehirnforschung hat dafür inzwischen Beweise (2) gefunden. |